Umgebung von Gallenkirch

Das Hinterdorf von Gallenkirch in einer Aufnahme vom Zelgli
Das Hinterdorf von Gallenkirch in einer Aufnahme vom Zelgli

Gallenkirch liegt auf der Bözberghochebene acht Kilometer vom Bezirkshauptort Brugg entfernt, abseits der Passstrasse am Rande des Bözberg-Plateaus, wo der Kettenjura in den Tafeljura übergeht. Im Dorf sind weder eine Wirtschaft noch ein Laden, weder eine Kirche noch ein Schulhaus zu finden. Die Sonne und die gute Luft der vielen Wälder ringsum sind ein Prädikat von Gallenkirch und laden zum Verweilen ein. Für Gallenkirch typisch sind heute die Übergänge zwischen reinem Buchenwald und Föhrenwäldern. Sie beherbergen geschützte und seltene Pflanzen, vor allem verschiedene Orchideenarten. Nebst verschiedenen Vogelarten und Amphibien, die in der Roten Liste der seltenen und gefährdeten Vogel- respektive der Amphibien- und Reptilienarten der Schweiz zu finden sind, können Rehe, Feldhasen, Wildschweine, Füchse, Dachse, Stein- und Baummarder beobachtet werden. Dort wo sich die Wege von Gallenkirch und Linn vereinigen, fliessen auch die beiden Bäche zusammen, zum Sagimülibach. Die Mühle, die mit seiner Kraft betrieben wurde, ist längst verschwunden, das Sagimülitäli mit seinen Naturschönheiten ist aber erhalten geblieben. Nur wenige Meter von der Gemeindegrenze entfernt führt der Römerweg mit den markanten Karrengeleisen vorbei.

Der Wasserfall des Sagimülibaches
Der Wasserfall des Sagimülibaches
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